Dienstag, 4. September 2012

Schilfblüten (Phragmites australis)

habe ich schon letztes Jahr Ende Juli gesammelt und getrocknet. Die Sockenwolle wurde kaltgebeizt und dann gefärbt.



Der mittlere Strang wurde im 1. Zug gefärbt (stimmt nicht ganz, erst habe ich ein kleines Stück Seide gefärbt), der helle im 2. und der ganz dunkle im 3. und dann mit Eisenwasser nuanciert.

Bei dem helleren Stoff handelt es ich um Etamine de laine, bei dem kräftig grünen um Seidenchiffon. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Wolle auch so schön kräftig grün wird wie die Seide. Ob es daran liegt, dass ich erst die Seide gefärbt habe?




Kommentare:

  1. Hallo Beate, die farben sind wunderschön. Kann mir auch gut vorstellen Wolle-Seide-Mischung vor oder nach dem spinnen gefärbt. Woher hast du die ganzen Ideen, mit welchen Pflanzen man färben kann? Hast du ein empfehlenswertes Buch? Bin immer wieder sehr überrascht, mit was du alles färbst!! Was machst du dann mit dem Stoff?? Würde auch gerne Effekte sehen! Liebe Grüße
    Jadwiga

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  2. Wunderschöne Töne geworden, wieso die Wolle nicht so kräftig wurde, weiss ich leider auch nicht, vielleicht liegt es an dem Mengenverhältnis, Schilfblüten/ Wolle oder es war vielleicht noch Fett in der Wolle, dass sie die Farbe nicht so gut annimmt ?? LG Anke

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  3. Hallo Beate, bin auf Gegenbesuch bei Dir und sehe, dass Du eine fleißige Pflanzenfärberin bist. Toll, die Pflanzenfarben liebe ich auch sehr.

    Das Grün auf dem Seidentuch ist natürlich super und ich hätte auch gehofft, dass die Wolle ebenso wird. Aber mal ehrlich, die drei Farben, die Du da erzielt hast sind doch eine Wucht. Sie sehen ganz edel zusammen aus.

    Viele Grüße
    Margit

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  4. Die Farben sind wunderschön, man kann sie wirklich nur mit der Natur bekommen!

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