Freitag, 28. September 2012

Erlenzapfen (Alnus glutinosa - Schwarzerle)

Irgendwo im Internet auf einer niederländischen Seite hab ich gelesen, dass man mit den noch grünen weiblichen Erlenzapfen im Herbst färben kann.

Also hab ich den Spaziergang mit dem Hund in ein Feuchtgebiet verlegt, wo viele Schwarzerlen wachsen, so dass ich schnell eine kleine Tüte Zapfen beisammen hatte.

Diese hab ich über Nacht in Regenwasser eingeweicht, zwei Stunden gekocht und dann damit gefärbt.

Ein warmes goldgelb ist das Ergebnis.



Dienstag, 25. September 2012

Skudde

Im Sommer schon habe ich zwei Vliese von der Skudde gakauft, eigentlich zum Spinnen. Eines davon war stellenweise schon verfilzt, und so habe ich es jetzt einfach weitergefilzt zu einem kleinen wilden Fell.





Samstag, 22. September 2012

ein Tuch

soll es werden, und zwar das Barndom von Stephen West, zu fnden und kaufen bei ravelry.



Dafür verstricke ich meine mit Schilfblüten in drei Grüntönen gefärbte Wolle. Die Anleitung ist bis jetzt gut verständlich und das Stricken macht viel Spass.

Freitag, 14. September 2012

wieder mal grün

und doch ganz anders.

Bei der ganzen Rohwollverarbeitung und Pflanzenfärberei habe ich so richtig Lust auf knalligere Farben und wilderes Spinnen bekommen, und das ist dabei entstanden:







Zwei Stränge von insgesamt 330 g. Was daraus wird weiss ich noch nicht. Ein Cowl vielleicht?

Donnerstag, 13. September 2012

Salbei (Salvia officinalis)

aus meinem Garten habe ich für die nächste Färbung genommen. Und wie immer die Sockenwolle kaltgebeizt.

Hier mein Ausgangsmaterial, etwas kleingeschnitten:



Der gelbgrüne Strang wurde im 1. Zug gefärbt, die Färbung im 2. Zug habe ich mit Eisenwasser nuanciert. Dieser ist fast grau, da ich vermutlich etwas zu viel Eisenwasser genommen habe, aber ich finde die Farbe in Kombination mit dem gelbrünen Strang ganz toll. Leider gibt das Foto die Farben nicht richtig gut wieder.



Dienstag, 11. September 2012

Dienstag, 4. September 2012

Schilfblüten (Phragmites australis)

habe ich schon letztes Jahr Ende Juli gesammelt und getrocknet. Die Sockenwolle wurde kaltgebeizt und dann gefärbt.



Der mittlere Strang wurde im 1. Zug gefärbt (stimmt nicht ganz, erst habe ich ein kleines Stück Seide gefärbt), der helle im 2. und der ganz dunkle im 3. und dann mit Eisenwasser nuanciert.

Bei dem helleren Stoff handelt es ich um Etamine de laine, bei dem kräftig grünen um Seidenchiffon. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Wolle auch so schön kräftig grün wird wie die Seide. Ob es daran liegt, dass ich erst die Seide gefärbt habe?