Samstag, 18. Mai 2013

Haie

Ein weiterer Wandteppich zum Thema "Chronofilzografie". In der Kunstgeschichte, besser gesagt in der Geschichte der Fotografie, habe ich die Inspiration für diese Arbeit gefunden. Im 19. Jahrhundert wurde die Chronofotografie entwickelt, eine Fototechnik, die es erlaubt, Bewegungsabläufe in vielen Einzelaufnahmen fotografisch festzuhalten. Bei meiner Arbeit "Chronofilzografie"  habe ich eine Bewegungssequenz mittels Filzen dargestellt.




Diese Arbeit wurde ebenfalls in Felletin, Frankreich, bei der Ausstellung Feutre d'Art gezeigt.


Sonntag, 12. Mai 2013

Wandteppich

als Beitrag zur Ausstellung Feutre d'Art in Felletin, Frankreich.





Die Rohwolle stammt vom Mergellandschaf, einer lokalen Schafrasse, die aus der Gegend um Aachen-Maastricht-Lüttich stammt. Der glatte Teil des Wandteppichs besteht aus Bergschaf, Moorschnucke und einer Deckschicht kardierter Mergelandschafwolle.

Das Vlies des Mergellandschafs war so verfilzt, dass ich einen Cutter nehmen musste, um es ausseinandertrennen zu können. Außerdem wurde es beim Scheren am Rückgrat entlang durchgeschnitten, was den Entwurf entscheidend beeinflusst hat.


Mittwoch, 8. Mai 2013

100 gramm

Mein Beitrag zur jurierten Ausstellung mit dem Thema "100g: un poids, une mesure, une unité" in Felletin, Frankreich



Befreiung


Samstag, 4. Mai 2013

eine Reihe kleinerer Sitzkissen

ist letzte Woche auch noch entstanden, Durchmesser ca. 40 cm

Manx Loaghtan in Kombination mit Bergschaf




Wensleysdale-Locken auf Bergschaf




sowie Gotlandlamm auf Gotland- und Steinschafwolle.




Freitag, 3. Mai 2013

gefärbt

habe ich in letzter Zeit vor allem mit Pflanzenfarben. Hier eine Auswahl

braune Zwiebelschalen, 5 Züge auf Sockenwolle





Hier noch zwei Färbungen auf 100 % Merino superwash, das die Farbe sehr intensiv aufnimmt.



Schade dass man so lange sammeln muss, um genügend Zwiebelschalen zusammenzubekommen. Vielleicht kennt ja jemand eine Quelle oder sammelt für mich mit?




Färbung mit Ampferblättern:
zwei Züge auf Merino




sowie drei auf Sockenwolle




Der letzte Zug der Ampferfärbung war noch etwas blasser und wude mit schwarzen Bohnen überfärbt, wodurch ein schönes kräftiges Türkis entstand. Die untere blaugraue Färbung ist der zweite Zug, dann war das Farbbad auch erschöpft.